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Vortrag Immobilienzentrum Süd


Erben und Vererben,

Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung


NEU! In der Vortragsreihe des Immobilienzentrum Süd!

 

Der Vortrag soll dem Laien einen Einstieg in das umfangreiche und anspruchsvolle Rechtsgebiet des Erbrechts vermitteln.

 

Ziel des Vortrages ist, zunächst die Grundzüge der gesetzlichen Erbfolge an Beispielen darzulegen und Alternativen aufzuzeigen, wie neben der gesetzlichen Erbfolge durch Testament und Erbvertrag die Vermögensnachfolge u. U. auch anders sinnvoll geregelt werden kann, wobei insbesondere auch die sog. vorweggenommene Erbfolge durch lebzeitige Übertragung von Vermögenswerten (häufig Immobilienvermögen) im Einzelnen besprochen wird.

 

Gerade bei der vorweggenommenen Erbfolge ist zu beachten, dass vorbehaltene Nutzungsrechte wie z. B. Wohnungsrecht und Nießbrauchsrecht häufig nicht den Fall berücksichtigen, dass der Übertragende u. U. zum Pflegefall werden kann, was dann häufig zu massiven wirtschaftlichen Beeinträchtigungen bei den Übertragsnehmern führt. Um diese Gefahr zu vermeiden, sind Regelungen in den Übergabeverträgen zu treffen und insbesondere auch die Problematik des Elternunterhalts zu diskutieren, da im Pflegefall nicht nur das eigene Kind unterhaltsverpflichtet ist, sondern auch das Schwiegerkind wird im Zusammenhang mit der Berechnung des Elternunterhalts miteinbezogen.

 

Mit der Errichtung einer letztwilligen Verfügung (also Testament oder Erbvertrag) ist ferner einhergehend die Problematik Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung zu besprechen. Der Vortrag wird sich intensiv mit dem notwendigen Inhalt eine Vorsorgevollmacht beschäftigen, um deren Anerkennung im Rechtsverkehr zu gewährleisten, wobei insbesondere auch die Problematik erörtert wird, ob eine Vorsorgevollmacht durch einen Notar beurkundet werden soll oder ob es ausreicht, die Vorsorgevollmacht privatschriftlich zu errichten, was insbesondere im Zusammenhang mit Verfügungen über Immobilienvermögen durch den Vorsorgebevollmächtigten von Bedeutung ist, da häufig übersehen wird, dass eine Vorsorgevollmacht den Formvorschriften nach dem Grundbuchrecht genügen muss, was insbesondere bei einer privatschriftlichen Vollmacht im Regelfall vom Laien übersehen wird.

 

Auch die Bedeutung der Vorsorgevollmacht über den Tod hinaus ist eine häufige Fehlerquelle für den Fall, dass keine sachkundige Beratung erfolgt. Dies führt häufig dazu, dass insbesondere umfangreiche Nachlässe, bestehend aus Immobilien- und Kapitalvermögen, bis zur Feststellung der Erben (Erteilung des Erbscheins) nicht vernünftig und fachkundig verwaltet werden können.

 

Nachdem der Bundesgerichtshof durch eine Entscheidung vom 06.07.2016 dargelegt hat, wie eine Patientenverfügung inhaltlich aufzubauen ist, wird sich der Vortrag auch aufgrund der Bedeutung der Patientenverfügung mit dem notwendigen Inhalt einer solchen Erklärung intensiv beschäftigen.

 

 

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